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Ein Gedicht als Geschenk zum 90.Geburtstag
Ein persönlich zugeschnittenes Gedicht,
geschrieben aufgrund der zugesandten Hintergrundinfos
Vielleicht ist ja manch nützliche Passage dabei..
...zum nächsten Gedicht

Für Oma Christine

Heute nun endlich ist es soweit,
wir feiern Dein Fest mit Freude und Fröhlichkeit.
Liebe Oma, geboren vor 90 Jahren im Westerwald,
im Frühlingsmonat April, es war noch kalt.

Hast Dir die Kinderzeit vergnügt mit vielen Spielen,
in späteren Jahren begannst Du nach Jungs zu schielen.
Den Alfred hat es erwischt, er wurde Dein (lieber) Mann,
wichtig auch deshalb, weil eine Frau nicht alles machen kann.

Mit Stoffen, da kennst Du Dich sehr gut aus,
am Ende hatten wir eine Schneidermeisterin im eigenen Haus.
oder:
am Ende wurde gar eine Schneidermeisterin daraus.
Die Kinder erhielten selbstgenähte Sachen,
Oma (Christine) konnte einfach alles machen.

Später wurde dann ein eigenes Haus gebaut,
dabei auch auf die Hilfe der grossen Kinder vertraut.
Sogar Enkel Thomas. er konnt grad erst laufen,
half fleissig mit der Schaufel im grossen Sandhaufen.
oder:
er war Vorarbeiter im grossen Sandhaufen (naja..)

Beim Einkaufen dabei mit Schwung und Lust,
jedoch folgte regelmässig der Umtausch mit sehr (recht) viel Frust.
Als Schneidermeisterin ist Dein Auge sehr geübt,
besonders dann, wenn ein Mangel die Qualität eintrübt.
So ging manch nettes Teil wieder zurück,
falls nicht, so hattest Du mal richtig Glück.
Bei Pollack allerdings, da war das shoppen immer gut,
ein Schrank voller Stoff und Garn auf dem Speicher ruht.

Nach dem Krieg gab es so manch leeren Magen,
doch dank CARE-Paketen brauchte niemand zu klagen.
Allerdings dauerte es etwas bis sie wirklich kamen,
zuerst gingen sie an eine andere Familie mit gleichem Namen.

Eines Tages kam ein Paket mit bunten Schuhen an,
sehr zur Belustigung von Deinem Ehemann.
Zweifarbige Lackschuhe mit weisser Spitze,
darüber kursieren noch heute reichlich Witze.

Selbst in diesen Tagen gehen noch Briefe hin und her,
Dein Dank ist gross, die Zeit damals war sehr schwer.
Thomas und ich haben beide Spender schon einmal besucht,
ich selbst habe ein Telefongespräch von dort versucht.

Die Familie gross und Wäsche zuhauf,
doch lange reichte es nicht für einen Waschmaschinenkauf.
Erst als Alfred die Schule besuchte,
kam der Moment als man es tatsächlich versuchte.
Der Kauf perfekt, die Waschmaschine kam,
dies passte Alfed jedoch nicht in den Kram.
Er wollte deshalb nicht zur Schule gehen,
aber bei Oma half kein Betteln und kein Flehen.

Dein Glauben an Gott ist sehr, sehr gross,
legst Deine Zukunft in seinen Schoss.
Schon Deine Kinder wissen darüber einiges zu erzählen,
vor allem wie es ist, sich morgens in schöne Kleider zu quälen.
Für die Mühe gab es jedesmal 10 Pfennige auf die Hand,
was man danach gern mit einem leckerem Eis verband.

Die Marotten ;-)))

Sogar noch in der heutigen Zeit
bist Du immer für eine Spende bereit.
Die Urenkel freuen sich und finden es schön,
nur darf niemals ein anderer es sehn.
So schweigen sie und halten still,
weil jeder gerne weiterhin was haben will ;-))

© by Brallo 2002

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